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Artists in Residence

 
  Foto © Jörg Baumann / Abou Lagraa, Mai 07
  

Für das künstlerische Klima in der Region und den Austausch über Entwicklungen in anderen Städten und Ländern, ist es wichtig, Choreograph/innen und Performancekünstler/innen zu Residencies in die Stadt zu holen und ihnen Raum zur Recherche und Bewegungsforschung zu geben. Durch Ausbau der Netzwerke für die Artists in Residence sowie für den Tanz in der Region werden so Bezugspunkte geschaffen und die Möglichkeiten für zukünftige Projekte eröffnet.

In Zusammenarbeit mit dem Mousonturm und der HfMDK sind Künstler/innen als Artists in Residence eingeladen, die jeweils am Mousonturm eine (neue) Arbeit vorstellen und/oder an der HfMDK mit den Studierenden arbeiten.

Da die Künstler/innen durch die Residencies über einen längeren Zeitraum in der Stadt sind, können sie in weitere Tanzlabor_21-Projekte eingebunden werden: zum Beispiel Profitraining geben, eine Masterclass halten, bei einem Schulprojekt einen Projekttag machen, eine Lecture Demonstration geben.

Bei Interesse kann ebenfalls ein Coaching für Tänzer/innen angeboten werden, das jenseits der Technikvermittlung liegt, darstellerische Qualitäten fördern soll und inhaltliche Aspekte berücksichtigt. Das Coaching soll langfristig ausgebaut werden.

Die Formate für die einzelnen Residencies werden mit den Künstler/innen entwickelt. Die Zeiträume der Residencies 2007 reichten von 4 bis 8 Wochen mit Künstler/innen, die bereits einen Bezug zur Stadt hatten.

Die Auswahl für Residencies kann auch thematisch gebunden sein, über einen kürzeren oder längeren Zeitraum dauern, prozessorientiert oder an eine Produktion gebunden sein. Die Kriterien sind bewusst offen gehalten, um auf die Entwicklungen im Tanz in den nächsten Jahren flexibel reagieren zu können. Die Auswahl wird vom Leitungsteam Tanzlabor_21 getroffen.